Bike Camp Saalbach, Juni 2017

Gemischtes Wetter, gemischte Gruppe, gemischte Touren

Das abwechslungsreiche Wetter brachte uns an diesem Wochenende eine recht vielfältige Tourenauswahl, die wir wahrscheinlich bei eintönigem, tiefblauen Himmel so nicht gehabt hätten.

Begonnen hat unser Wochenende für den urlaubenden Teil unserer Gruppe bereits am Freitag mit einer lockeren Runde (Copyright: Gerhard) auf die Planai. Die Auffahrt war zwar nicht ganz so locker wie erwartet und dauerte auch minimal länger als geplant – Stichwort Parkticket Planaibahn – der Rookie Trail war dafür vom Feinsten und auch die Pause auf der Krummholz-Hütte kam uns witterungstechnisch sehr gelegen.
 
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Am Abend trafen wir dann am Spielberghaus Chris, Martin und Lukas, die direkt angereist waren. Für den Samstag war top Bikewetter gemeldet – angenehm warm mit ein paar dekorativen Wolken, schließlich braucht man ja für die Fotos auch einen ansprechenden Hintergrund.
Die Tourenwahl war einfach, es wurde der Hacklberg-Trail. Vormittags wurde noch aufgewärmt und warmgefahren bevor es dann mit dem Bus vom Hausherrn auf den Schattberg ging. Die Fahrt mit dem Shuttle dauerte gefühlt eine kleine Ewigkeit. Nicht auszudenken was das kurbelnderweise für eine Schinderei geworden wäre …
 
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Dafür hatten wir genügend Zeit und Kraft um den Trail richtig genießen zu können, und was soll ich sagen – der gehört sicher zu den schönsten, die ich bisher befahren durfte. Eine tolle Mischung aus hochalpinem Naturtrail und extra angelegten Streckenteilen.
Dazwischen legten wir natürlich ein paar kleine Pausen ein, einerseits um ein paar besonders einladende Sprünge mehrmals genießen zu können und andererseits um uns mit den neugierigen Vierbeinern auszutauschen.
 
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Tag drei war dafür sozusagen der Tag der Wurzeln.
Als Hauptteil der sogenannte Wurzeltrail selbst und davor, sozusagen zum Aufwärmen, ein namenloser Weg, der es auch ganz schön in sich hatte. Eigentlich wollten wir bis nach Leogang fahren, aber bald war klar, dass sich das wetterbedingt nicht ausgehen würde. So konnten wir den Wurzeltrail einmal ganz bei trockenen Bedingungen und ein zweites Mal retour nach Durchzug eines Regenschauers befahren. Wieder Erwarten lief die Rückfahrt sehr flüssig, obwohl einen dieser Trail ständig und zu hundert Prozent fordert. Und das bei maximal Lauftempo.
 
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Entsprechend müde genossen wir dann im Quartier die Fernseh-Übertragung des Downhill-Rennens aus Fort William. Extra für uns mitkommentiert hat das die Vali Höll, Tochter unserer Gastgeber Sabine und Walter Höll. Immerhin war Vali vor gerade mal drei Wochen in Fort William bei einem Juniorenrennen selbst am Start und kannte somit jeden Streckenmeter in- und auswendig.
Überhaupt ist die ganze Familie ausgesprochen sympathisch und auch alle anderen Beschäftigten des Hauses waren unglaublich nett und zuvorkommend. “Ist doch selbstverständlich” könnte man sagen, aber nur bis man dieses begeisterte Funkeln in ihren Augen gesehen hat – hier wird Mountainbiken wirklich genossen und gelebt.
 
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Den letzten Tag ließen wir mit ein paar lockeren Abfahrten ausklingen, machten noch ein paar Kurvenübungen und Videoanalysen und dann war es auch schon wieder vorbei, das erste lange, schöne Bikewochenende dieser Saison.
Wir waren uns jedenfalls einig, dass die Streckenauswahl sehr abwechslungsreich war und die ganze Gegend eindeutig Lust auf mehr macht. Deshalb wird dieser Termin eher früher als später wieder in unserem Vereinskalender auftauchen.

Vielen Dank an Chris für die gute Organisation und Abwicklung.
Ax


 

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